Termine
- 09.02.2012 | 18.00 Kinderuni in Hof: Papa sag ja! Mit Eltern richtig ...
- 17.02.2012 Zwischenzeugnis
- 18.02.2012 - 26.02.2012 Winterferien
- 06.03.2012 Elternabend für die 3. Klassen
Die Geschichte der Neustädter Schule(Bilder zum Vergrößern anklicken)
Als ich das erste Mal unseren Speiseraum betrat, fiel mein Blick sofort auf etwa 1m dicke Mauern in den Fensternischen und auf unendlich hohe Zimmerdecken. Mein Interesse für die Entstehungsgeschichte meiner Schule war geweckt. Auf einem Rundgang möchte ich euch die wichtigsten Stationen vorstellen.
Abb.: Links sieht man den alten Gebäudeteil der Neustädter Schule vor der Aufstockung.
So weit wie die Geschichte der Neustadt selbst (erstmals erwähnt 1230), gehen die baulichen Vorfahren unserer Schule zurück. Nachdem in der Zeit von 1260-1298 die "Neustadt" massive Befestigungsanlagen durch Schloss und Stadtmauer erhielt, entstanden 1291 und 1292 in der Nordwestecke zwei Klöster (Clarissen und Franziskaner) mit einer gemeinsamen Klosterkirche. Beide Klöster wurden in der Zeit der Reformation aufgelöst und verlassen, auch die Klosterkirche stand leer.
Abb.: Der Altbau unserer Schule wurde später um ein Stockwerk erhöht. Dies ist auch die derzeitige
Während das Clarissenkloster anschließend Lagerhaus, später dann (ab 1850) Gefängnis und heute Diakonieverwaltung und Altenheim wurde, nahm das leerstehende Franziskanerkloster einen bedeutenden Platz in der Hofer Schulgeschichte ein. 1546 wurden im Westflügel Lehrerwohnungen und im Sommerhaus der Mönche Schulräume eingerichtet. Dieses Datum gilt als Gründung des Gymnasiums in der Stadt Hof. Die eigentliche "Teutsch-Schule", der Vorläufer der heutigen Volksschule, gab es erstmals im Jahre 1657. Beide Einrichtungen waren freiwillig und man musste Schulgeld bezahlen. Eine allgemeine Schulpflicht wurde erst im Jahre 1850 eingeführt. Nur wenige Jahre später (1854) war der Ostflügel des Franziskaner Klosters als Schulhaus zu klein geworden und deshalb um ein Stockwerk erhöht . Es erhielt sein heutiges Gesicht.
Abb.: Die Klosterkirche von der Klosterstraße aus gesehen. An Die südliche Abgrenzung, die Klosterkirche, hatte die bewegendste Vergangenheit. Bis zum Jahr 1802 wurde dort für Bürger Gottesdienst gehalten, doch dann verfiel langsam die Inneneinrichtung und man räumte das Gebäude aus. Es wurde Lagerhaus für Getreide, Stroh und Salz. Wenige Monate diente diese Lagerhalle auch als Reithalle. Ab 1821 richteten die Bürger in der ehemaligen Kirche ein Theater ein. 78 Jahre lang wurde hier Theater gespielt und unsere Adresse "Theaterstraße" erinnert an diese Zeit. 1902 wurde dann die Kirche abgerissen und musste einem Neubau an die bisherige Schule weichen. Die Neustädter Schule erhielt ihr heutiges Aussehen.
Abb.: Die alte Klosterkirche ragte damals weit in unseren heutigen
Abb.: In der Klosterstraße herrschte auch in früherer Zeit
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