Foto-Galerien Übersicht - Strom

Weißt du eigentlich, woher unser Strom kommt?


Wir schon, weil wir einen Ausflug ins Wasserkraftwerk Strullendorf gemacht haben. Herr P. erzählte uns, dass es viele Möglichkeiten gab, Strom zu erzeugen, durch Kohle, Uran, Sonne und Wind. Oder eben durch Wasser. Zuerst erfuhren wir, was man alles mit einer Kilowattstunde Strom machen kann: z.B. ein tolles Mittagessen für vier Personen kochen oder 7 Stunden Fernsehen. Außerdem sagte er uns, was man machen müsste, um soviel Strom herzustellen. Das war so anstrengend, dass wir gleich 100 € für so eine Kilowattstunde bezahlt hätten. Nur hätten wir dann nichts mehr kochen können, weil das so teuer geworden wäre.
Nach einer leckeren Brotzeit, die uns EON spendiert hat, schauten wir uns das Kraftwerk genauer an. Zur Sicherheit trugen wir quietschgelbe Bauhelme. Wir konnten uns ja zuerst nicht vorstellen, wie viel 10 m sind, die das Wasser „runterfällt“. Als wir die aber sahen, wurden manchem von uns schon ein wenig mulmig. Anschließend sind wir zu den Generatoren gegangen, die waren ziemlich laut und drehten sich unheimlich schnell. Herr P. bezeichnete es als Herz des Kraftwerks. Er hat uns auch verraten, dass hier früher immer ein Mann aufpasste, dass alles in Ordnung war. Heute macht das alles ein Computer. Der starke Strom wird in Kupferdrähten weitergeleitet. Und verlässt dann das Kraftwerk. Dort geht es zu Umspannwerken und irgendwann zu uns. Früher haben wir Hofer und sogar Orte aus Thüringen Strom aus Strullendorf bekommen.
Bevor wir nach Hause fuhren, haben wir uns in einem Kreis die Hand gegeben und zwei hatten von einem Dynamo die Leitungen in einer Hand. Dann drehte Herr P. an der Kurbel. Wir sind ganz schön erschrocken, als der Strom durch unsere Finger floss.
 
 
 
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