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Foto-Galerien Übersicht - Die Energie der Sonne malen

Die Energie der Sonne malen

Malprojekt der Jugendkunstschule Faber Castell


Wie im Flug vergingen am 29. Juni drei Unterrichtsstunden, in denen wir Besuch von der Jugendkunstschule Faber Castell bekamen. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch E.ON Bayern, vertreten durch Frau Seidel.
Nachdem sich Frau Beck, die Dozentin der Kunstschule, kurz vorgestellt hatte, ging sie auf das Mal-Thema des Vormittags ein. Wir sollten zur griechischen Sage von Phaethon, Sohn des Sonnengottes Helios, ein Bild malen. Dieses Thema wurde von Faber Castell vorgegeben. In einer voraus gehenden Unterrichtsstunde hatten wir uns bereits mit unserer Klassenlehrerin Frau Raschka-Frank mit Phaethons Geschichte beschäftigt.
Phaethon war, wie seine Mutter, ein Sterblicher, bildete sich aber viel darauf ein, Sohn des Sonnengottes zu sein. Da jedoch manche Menschen, unter denen er aufwuchs, an seiner göttlichen Abstammung zweifelten, machte er sich zu Helios auf den Weg. Dieser bestätigte ihm, sein Vater zu sein, und wollte ihm einen Wunsch erfüllen. Phaethon wünschte sich, für einen Tag den Sonnenwagen seines Vaters lenken zu dürfen, der von vier geflügelten Pferden gezogen wurde. Weil das sehr gefährlich war, wollte Helios seinen Sohn davon abbringen. Phaethon aber ließ sich nicht umstimmen. Die Pferde spürten bald, dass ein anderer auf dem Wagen saß, und sie rissen ihn mal nach oben, mal nach unten, so dass Phaethon vollkommen die Kontrolle über  das Gespann verlor. Der Sonnenwagen setzte schließlich die ganze Erde in Brand, weil er ihr zu nahe kam. Um dieser verheerenden Fahrt eine Ende zu machen, schleuderte der höchste Gott Zeus seinen Blitz und tötete Phaethon.
Die Energie, das Licht, die Kraft der Sonne, die in dieser Geschichte enthalten sind, sollten wir mit Ölkreiden in einem Bild darstellen. Doch bevor wir begannen, erklärte uns Frau Beck, dass wir drei wichtige Schritte zu beachten hätten: 1. die Tische mit Zeitung abkleben und die Malutensilien vorbereiten; 2. sich die Geschichte im Kopf vorstellen und sie aufs Papier malen; 3. aufräumen.
Wir konnten vollkommen frei malen und es entstanden wunderschöne, farbenprächtige Bilder. Wir experimentierten mit den Ölkreiden: Manche von uns malten mit den Kreiden flächendeckend, manche trugen zwei verschiedene Farben übereinander auf und kratzten die obere Schicht teilweise wieder weg, einige verwischten die Farben auch. Nach dem Aufräumen wurden alle Bilder an der Tafel zu einer Bilderwand zusammengestellt. Das sah richtig toll aus! Nun durfte jeder noch etwas zu seinem „Kunstwerk“ erzählen. Sowohl Frau Beck als auch Frau Seidel freuten sich über die bunten, fantasievollen Ergebnisse. Zuletzt verabschiedeten wir uns noch von den netten Organisatoren, die uns diesen etwas anderen Schulvormittag ermöglicht hatten.

Neustädter Schule, Hof
 
 
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