Ein unvergesslicher Ausflug auf die Luisenburg
Am 29. Juni unternahmen wir einen Tagesausflug. Zunächst fuhren wir etwa eine Stunde mit dem Bus nach Bad Alexandersbad. Von dort wanderten wir zur Luisenburg, wo wir auf der Felsenbühne die Vorstellung „Die kleine Hexe“ anschauten. Die Aufführung war sehr lustig und spannend. Es ging darum, dass die kleine Hexe ein Jahr lang zur Gutes hexen durfte. Danach machten wir Mittagspause und durften uns von dem Geld, das wir mitgebracht hatten, ein Eis oder etwas anderes kaufen. Anschließend liefen wir zum Greifvogelpark am Katharinenberg nach Wunsiedel. Dort gab es viele verschiedene Vögel, wie zum Beispiel den Weißkopfseeadler. Bei der Flugshow flogen die Vögel ganz dicht über unsere Köpfe hinweg. Elayne und Tobias durften dem Falkner sogar bei seinen Vorführungen helfen. Für die beiden war das ganz schön aufregend. Trotz der Hitze hatten wir an diesem Tag großen Spaß.
S. H. und A.G.
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Tag des Waldes

Am 11. Juni waren unsere dritten Klassen zum "Tag des Waldes" am Theresienstein. Der Förster begleitete uns. Wir mussten ausgestopfte Tiere links und rechts des Weges finden und dazu Fragen beantworten. Außerdem machten wir verschiedene Waldspiele. Bei einem Spiel sollten wir möglichst schnell die Baumscheiben drei verschiedener Bäume sortieren. Außerdem versuchte jeder von uns Bucheckern aus ein paar Metern Entfernung in einen Behälter zu werfen. Alle Spielergebnisse wurden aufgeschrieben und am Ende ausgewertet. Bevor die erfolgreichste Klasse der teilnehmenenden Schulen bekannt gegeben wurde, konnten wir noch auf dem Spielplatz herumtoben. Leider hat es für uns nicht zum Sieg gereicht.
J. W. und R. H. |
Eigene Märchenentwürfe der 3. Klasse: Aus zwei mach eins
Hänsel und Gretel mit den sieben Geißlein
Es waren einmal zwei arme Kinder, die hießen Hänsel und Gretel. Eines Tages sammelten sie Holz im Wald. Da begegneten ihnen plötzlich sieben Geißlein. Die Geißlein schrien: "Rennt weg, der böse Wolf kommt! Er hat unsere liebe Mutter gefressen!" Hänsel und Gretel erschraken sehr und versteckten sich zusammen mit den Geißlein. Der Wolf fing an, sie mit seiner großen Nase zu erschnüffeln. Das war so anstrengend für ihn, dass er schließlich erschöpft einschlief. Gretel flüsterte: "Kommt alle aus eueren Verstecken, wir befreien jetzt euere Mutter!" Gretel schnitt dem Wolf den Bauch auf und die Mutter sprang unversehrt aus dem Wolf heraus. Schnell nähten sie dem Wolf den Bauch wieder zu. Hänsel baute aus dem gesammelten Holz einen Käfig, in den sie den Wolf einsperrten. Alle freuten sich sehr. Als der Wolf aufwachte, sagte Hänsel zu ihm: "Wenn du lieb bist, darfst du mit uns ins Lebkuchenhaus ziehen." Der Wolf antwortete: "Gerne, und zum Dank werde ich euch beschützen." Und so lebten Hänsel und Gretel, die Mutter und die sieben Geißlein sowie der Wolf friedlich und glücklich im Lebkuchenhaus. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
N. S.
Hänsel und Gretel mit Schneewittchen
Es waren einmal zwei arme Kinder, die hießen Hänsel und Gretel. Eines Tages sammelten sie Holz im Wald. Da begegnete ihnen plötzlich ein Mädchen, das hieß Schneewittchen. Schneewittchen bot Hänsel und Gretel an, über Nacht zu bleiben. Hänsel war sofort einverstanden, aber Gretel zögerte zunächst, denn sie wusste nicht, ob sie Schneewittchen vertrauen konnte. Schließlich stimmte Gretel doch zu und Hänsel jubelte: "Juhuu, jetzt haben wir endlich ein Dach über dem Kopf. Wir haben nämlich unsere Eltern verloren." Auf einmal rief Schneewittchen;: "Achtung, da vorne kommt die böse Hexe!" Hänsel schrie: "Rette sich, wer kann!" Er flitzte Schneewittchen und Gretel hinterher. Die Hexe verfolgte sie und krächzte: "Bleibt doch endlich stehen!" Schneewittchen und ihre neuen Freunde retteten sich in ihr Haus und warfen die Tür zu. Da tat es einen lauten Knall! Als sie die Türe wieder vorsichtig öffneten, lag die Hexe auf dem Boden und gab keinen Laut mehr von sich. Sie war gegen die Tür geknallt. Hänsel freute sich: "Die Hexe ist tot, die Hexe ist tot." Die beiden anderen tanzten um die Hexe herum und sangen: "Lalala, die Hexe ist nun tot." Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
J. W.
Hänsel und Gretel mit Rotkäppchen im Wald
Es waren einmal zwei arme Kinder, die hießen Hänsel und Gretel. Eines Tages sammelten sie Holz im Wald. Da begegnete ihnen plötzlich Rotkäppchen. Hänsel fragte: "Wer bist du und was willst du hier?" - "Ich bin Rotkäppchen und ich möchte zu meiner kranken Großmutter. Kommt doch mit!" Sie entgegneten: "Okay! Wir kommen mit." Sie gingen tief in den Wald hinein. Endlich erreichten sie Großmutters Haus. Aber wer lag da in ihrem Bett? Es war ein Wolf. Rotkäppchen wollte wissen: "Was suchst du im Bett meiner Großmutter?" Der Wolf antwortete: "Ich habe deine Großmutter gefressen." Gretel sagte zu Rotkäppchen: "Was willst du denn jetzt machen?" - "Ich werde den Bauch des Wolfes wohl aufschneiden müssen, um Großmutter zu befreien." Rotkäppchen schnitt den Bauch des Wolfes auf und die Großmutter hüpfte heraus. Hänsel, Gretel und Rotkäppchen freuten sich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
M. P.
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Wir feiern den Europatag
 
Unsere Klasse feierte am Montag, den 10. Mai 2010, den Europatag mit leckerem Essen. Es waren Speisen, die in anderen Ländern oft gegessen werden. Viele aus unserer Klasse hatten zum Beispiel Windbeutel, Nussstrudel, Wurstbrötchen, Pudding, Tamales (eine Pastete in Maisblättern), Wurst, Käse, Ciabattas oder Nachos mitgebracht. Es war alles sehr köstlich. Hier hatte man mal die Chance, Essen aus anderen Ländern zu probieren. Keiner holte seine mitgebrachte Brotzeit aus dem Schulkoffer. Außerdem malte jeder von uns eine Flagge eines der 27 Mitgliedsländer der europäischen Gemeinschaft.
M. B. und D. I. |
Freies Schreiben, 2. Klasse
Du hast bei der guten Fee drei Wünsche frei ...

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Freies Schreiben der ersten Klassen -
erste Geschichten, selbst verfasst.



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Anlagen:
| Datei | Beschreibung | Dateigröße |
willi.pdf | Freies Schreiben | 421 Kb |
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Strom aus Wasserkraft
Wie der Strom für die Beleuchtung eines Fahrrads erzeugt wird, nämlich durch einen Dynamo, das haben wir uns an Hartmuts Fahrrad genauer angesehen. Um uns diesen Vorgang besser vorstellen zu können, hatte er sein Fahrrad mit in die Schule gebracht. Aber wie wird der Strom hergestellt, der unser Klassenzimmer beleuchtet oder den CD-Player zum Laufen bringt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, unternahmen wir mit unserer Klassenlehrerin eine Busfahrt zum Wasserkraftwerk Strullendorf in der Nähe von Bamberg. Dieser Ausflug wurde durch E.on Bayern im Rahmen des Klasse!-Kids-Projekts ermöglicht.
Bevor uns ein ehemaliger Mitarbeiter von E.on, der bereits im Ruhestand ist, das Kraftwerk zeigte, erklärte er uns, dass es bereits 1922 gebaut worden ist. Während früher ungefähr 12 Leute dort beschäftigt waren, wird heute nicht einmal mehr eine Vollzeit-Arbeitskraft benötigt, da Computer die Steuerung der Anlage übernommen haben. Er erzählte uns, dass der Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) gemessen wird. Um eine kWh zu erzeugen, werden zum Beispiel 1300 g Braunkohle, 340 g Steinkohle, 0,27 m3 Erdgas, 0,007 g Uran, 220 g Heizöl, 2000 – 3500 g Müll oder 432 m3 Wasser gebraucht. Der Vorteil des Wassers ist, dass es sich um eine umweltfreundliche, erneuerbare Energiequelle handelt, ebenso wie Sonnen- und Windenergie. Interessant zu hören war, was man mit einer kWh Strom (Kosten: ca. 20 Cent) alles machen kann: zum Beispiel ein Mittagessen für 4 Personen kochen, 70 Tassen Kaffee kochen, viermal Staub saugen, 15 – 20 Stunden Radio hören, 10 Stunden den Computer in Betrieb haben oder 4 – 7 Stunden fernsehen, je nach Größe des Gerätes. Der mit Abstand meiste Strom wird im Haushalt für Kühlschrank und Kühltruhe benötigt. Heutzutage reicht die im Kraftwerk Strullendorf erzeugte Strommenge nur noch aus, um einen Ort mit der Einwohnerzahl Strullendorfs mit Strom zu versorgen. Früher war es das größte Kraftwerk Nordbayerns und ein wesentlich größerer Bereich erhielt von dort den Strom, da die Menschen einfach weniger Strom verbraucht haben. 380 Wasserkraftwerke liefern heute die gleiche Menge Strom wie ein Atomkraftwerk.
Zu Beginn der Führung mussten wir alle gelbe Sicherheitshelme aufsetzen. Der nette Herr zeigte uns die Mauer, die das Wasser eines Seitenarms des Rhein-Main-Donau-Kanals aufstaut. Das Wasser fällt aus 10 m Höhe auf die Schaufelräder der drei Turbinen. Jährlich werden ca. 100t Dreck und Müll durch einen „Rechen“ vorher ausgesiebt. Danach führte er uns in den Raum mit den drei Generatoren, die den Strom erzeugen. Dort war ein ohrenbetäubender Lärm. Von dort fließt der Strom in Kabeln zu den Verbrauchern. Er erklärte uns, dass Strom sehr gefährlich sein kann und man damit vorsichtig umgehen muss. Am Ende des Rundgangs konnte sich jeder von uns noch mit zwei Wurstbrötchen und einem Getränk stärken, bevor es mit dem Bus wieder nach Hause ging. Interessant war noch die Information, dass ungefähr 1 200 000 Radfahrer ca. 20 km/h schnell und 24 Stunden lang fahren müssten, um mit ihren Dynamos so viel Strom zu erzeugen wie die Generatoren im Wasserkraftwerk Strullendorf.
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Kinobesuch
Im Rahmen der Schulkinowoche in Bayern schaute sich unsere Klasse am 19.3.10 den Film „Willi und die Wunder dieser Welt“ an. Es geht darum, dass Frau Klinger, eine 92-jährige Bekannte von Willi, ihn bittet, ihr von seiner Weltreise eine Hand voll Sand aus der Sahara mitzubringen. Seine Reise führt ihn nach Australien, Alaska, Japan und schließlich Afrika. Er erlebt Abenteuer mit Krokodilen, Flughunden, Eisbären und Sumo-Ringern. Leider kann Willi seiner alten Freundin den Sand nur noch ans Grab bringen, da sie in der Zwischenzeit gestorben ist. Wir waren alle von dem Film begeistert. Er war sehr schön und interessant, aber auch etwas traurig.
S. K. und R. H., Klasse 3a
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